Über uns

Rückblick

Seit der Gründung im Jahr 1973 hat sich in der Politik, in der Gesellschaft und in Worringen selbst viel verändert. Daran hatte und hat sich der KPV-Worringen immer wieder einmal anpassen müssen. Dass es ihn mit 539 Mitgliedern immer noch gibt, liegt an der besonderen Nähe zu den Menschen und am sozialen Engagement der Menschen, die hinter dem KPV-Worringen stehen. Das ist der Vorstand, die Familienhelferinnen, die Koordinatorinnen und nicht zuletzt auch jedes Mitglied selbst, denn der KPV-Worringen trägt sich ganz allein aus Ihren Mitgliederbeiträgen und Ihren Spenden!

Nach der Schließung des Krankenhauses in Worringen war eine Versorgung der Kranken im Ort nicht mehr gewährleistet und im Wohnzimmer von Hedwig Klein an der Bitterstraße gründete sich nach langen Vorverhandlungen 1973 der „Krankenpflegeverein Köln-Worringen“. Zuerst mit einer, später mit zwei Gemeindeschwestern, die anfangs mit dem Fahrrad und später mit dem PKW des KPV unterwegs waren, konnten Menschen nun zuhause versorgt und gepflegt werden. Pflegehilfsmittel wurden angeschafft und an Mitglieder kostenlos ausgeliehen. Bis in die 1990er Jahre pflegten unsere Gemeindeschwestern in Worringen für den KPV-Worringen. Durch Gesetzesänderungen war es uns dann nicht mehr möglich, mit den verschiedenen Krankenkassen abzurechnen. 2005 ging die letzte Gemeindeschwester, die für den KPV-Worringen in Worringen pflegerisch tätig war, in den Ruhestand. Der Vorstand entschloss sich, eine Pflegekooperation mit dem Pflegedienst des KPV-Heimersdorf abzuschliessen. Alle Pflegen in Worringen wurden übernommen und eine Anrufweiterschaltung nach der Bürozeit eingerichtet. Dadurch wurde eine Rundum-Versorgung für Worringen gewährleistet. Bei sehr hohem Pflegebedarf arbeiteten wir auch noch zusätzlich mit der Caritas-Sozialstation in Heimersdorf. 2002 wurde die Caritas-Sozialstation Köln-Nord aufgegeben und der Pflegedienst des KPV-Heimersdorf übernahm Personal und Pflege für den ganzen Kölner Norden. Er allein hatte die Zulassung zur Kassenabrechnung von allen 4 KPV´en im Kölner Norden. Der Pflegedienst KPV-Heimersdorf ist am 1.7.2010 in die Caritas-Pflegestation Köln-Nord aufgegangen. Patienten, die von Heimersdorf versorgt wurden, sind von der Caritas angeschrieben und auf Wunsch übernommen worden. Unsere Kooperation mit Heimersdorf ist beendet.
Nach wie vor unterstützen die mittlerweile 5 Krankenpflegevereine im Kölner Norden ideell und finanziell die sehr wichtige Arbeit des gemeinsam in 1995 gegründeten Ambulanten Hospizdienstes mit Sitz in Heimersdorf. Seit 2009 ist auch der KPV-Longerich dazu gekommen,

Aktuelle Situation

Seit Juni 2011 ist unser neuer Kooperationspartner der AKZ Krankenpflegedienst in Köln-Longerich, mit dem wir seit 20 Jahren zusammen arbeiten. Er übernimmt für uns die Pflege und medizinische Versorgung. Mit ihm ist weiterhin eine Rundum-Versorgung durch die Anrufweiterschaltung für den pflegerischen Notfall außerhalb der Büroöffnungszeiten des KPV-Worringen gewährleistet.

Wir möchten unsere betreuten Mitglieder dabei unterstützen, solange wie möglich ein selbst bestimmtes Leben in Ihrer häuslichen Umgebung zu führen. Durch die mittlerweile oft veränderten Lebenssituationen z.B. durch Weggang der Kinder oder der Verlust eines Angehörigen wird der Bedarf an Betreuung immer größer.

Hier haben hilfsbedürftige Menschen bei uns die Möglichkeit, auf unsere Familienhilfe zurückzugreifen. Sie wurde 2002 vom Krankenpflegeverein Köln-Worringen ins Leben gerufen. 11 Familienhelferinnen und 2 Familienhelfer sind mit viel Herz unterwegs und betreuen einfühlsam und verständnisvoll unsere Mitglieder. Sie entlasten stundenweise auch die pflegenden Angehörigen, indem sie Ihnen ermöglichen, wieder einmal etwas Zeit für sich in Anspruch zu nehmen. Kleine Auszeiten zu schaffen ist wichtig, um auch selber wieder zu Kräften zu kommen.

Diese Betreuung ist nicht kostenfrei und wird gegen eine angemessene Aufwandsentschädigung in Rechnung gestellt.